
Foto von David Lee auf Unplash
Warum ein komplexes Vorgehen bei Osteoporose sinnvoll ist
Der Knochen ist ein komplexes und sehr stoffwechselaktives Organ, das im lebendigen Körper nur wenig mit dem starren Gebilde zu tun hat, das die meisten vom Betrachten von Skeletten oder aus Filmen kennen.
Nur ca. 60 % des Knochens sind Mineralien! Knochen enthalten auch eine Menge an Proteinen (v.a. Kollagen), Nerven, Blutgefäßen und auch Wasser.
Und wenn auch der Mineralanteil des Knochens hauptsächlich aus Kalziumverbindungen besteht, sind am Aufbau des Knochengerüsts und am Knochenstoffwechsel auch eine Vielzahl von Spurenelementen beteiligt. Und das für den Knochen so wichtige Vitamin D benötigt weitere Faktoren, um das Kalzium auch wirklich in den Knochen einzubauen.
Deswegen greift bei Osteoporose die übliche Empfehlung „Nehmen Sie täglich Kalzium und Vitamin D“ viel zu kurz.
Um einer Abnahme der Knochendichte entgegenzuwirken oder sie wieder zu verbessern, braucht es im Gegenteil ein komplexes Vorgehen. Man sollte herausfinden, welche anderen Mineral- und Vitalstoffe, welche Aminosäuren dem Körper fehlen und was sonst noch nötig ist, um den aufbauenden Knochenstoffwechsel zu unterstützen und dem Knochenabbau Einhalt zu gebieten!
Ich habe über die Jahre ein Konzept entwickelt, das aus verschiedenen Bausteinen besteht und individuell für jeden Einzelnen angepasst wird. Eine Diagnose zu haben, heißt bei weitem nicht, dass jeder die gleiche Empfehlung bekommt. (Mehr Erläuterung zu dem Thema finden Sie auf der Startseite.)
